Am Ende des Salzburger Pinzgaus stürzt die Krimmler Ache in drei gewaltigen Kaskaden 380 Meter in die Tiefe, das ist mehr als Österreichs höchster Wasserfall, es ist eines der eindrucksvollsten Naturschauspiele der Alpen. Die Krimmler Wasserfälle bilden das Tor zum Nationalpark Hohe Tauern und ziehen seit dem 19. Jahrhundert Reisende aus ganz Europa an.
Drei Kaskaden, 380 Meter Fallhöhe
Gespeist vom Krimmler Kees, einem der großen Gletscher der Hohen Tauern, teilt sich die Ache in drei markante Stufen. Schon am Fuß der untersten Kaskade liegt feiner Wassernebel in der Luft, an Föhntagen ist das Donnern der Fälle kilometerweit zu hören. Die Fallhöhe und Wassermenge machen die Krimmler Wasserfälle zu den größten Wasserfällen Europas.
Der Wasserfallweg durch den Nationalpark
Ein gut ausgebauter Weg führt in Serpentinen an allen drei Kaskaden vorbei bis zur Krimmler Achenscharte, mit Aussichtspunkten, die den Blick immer wieder freigeben. Wer den gesamten Weg bis zum obersten Punkt geht, braucht rund drei Stunden, kürzere Etappen erlauben aber auch Familien und weniger geübten Wanderern einen eindrucksvollen Einblick in das Naturschauspiel.
Geschichte und Naturschutz
Bereits Kaiser Franz Joseph besuchte die Wasserfälle, seit 1967 stehen sie unter Naturschutz, seit 1992 liegen sie im Kernbereich des Nationalparks Hohe Tauern. Das nahe Wasserfallzentrum vermittelt Wissen über Geologie, Wasserkraft und die Tierwelt des Parks und bildet den Ausgangspunkt für den Wasserfallweg.
Krimmler Wasserfälle
Wasserfallweg 1, 5743 Krimml
wasserfaelle-krimml.at