Zwischen Wien und der slowakischen Grenze fließt die Donau noch weitgehend ungezähmt durch Auwälder, Altarme und Kiesbänke. Der Nationalpark Donau-Auen schützt dieses knapp 9.600 Hektar große Gebiet als eine der letzten großen Flusslandschaften Mitteleuropas.

Auwald zwischen Wien und Bratislava

Auf rund 36 Flusskilometern erstreckt sich der Nationalpark entlang der Donau, mit Seitenarmen, Augewässern und dichtem Auwald, der bei Hochwasser regelmäßig überflutet wird. Diese natürliche Dynamik, in vielen anderen europäischen Flusslandschaften längst verloren, macht das Gebiet ökologisch besonders wertvoll.

Schloss Orth als Nationalparkzentrum

Das Nationalparkzentrum im Schloss Orth an der Donau vermittelt über Ausstellungen die Geschichte und Ökologie der Region und bildet den zentralen Ausgangspunkt für Besucher. Von hier starten geführte Wanderungen, Rad- und Kanutouren, die tief in die Auwaldlandschaft hineinführen.

Tierwelt am Wasser

Seeadler, Eisvögel und der Biber, der hier eine seiner größten österreichischen Populationen aufgebaut hat, prägen das Bild des Nationalparks ebenso wie seltene Fischarten in den Nebenarmen der Donau. Für Naturliebhaber zählt der Nationalpark Donau-Auen damit zu den artenreichsten und zugleich am leichtesten erreichbaren Schutzgebieten Österreichs, nur eine kurze Fahrt von Wien entfernt.

Nationalparkzentrum Schloss Orth
Schlossplatz 1, 2304 Orth an der Donau
donauauen.at