Rund um Österreichs höchsten Berg, den Großglockner, erstreckt sich der Nationalpark Hohe Tauern, das größte zusammenhängende Schutzgebiet der Alpen. Über drei Bundesländer hinweg schützt der Park eine Hochgebirgslandschaft aus Gletschern, Gipfeln über 3.000 Metern und Wasserfällen wie den Krimmler Wasserfällen.

Gletscher, Gipfel und Wasserfälle

Fast 1.900 Quadratkilometer umfasst der Nationalpark, mit über 300 Dreitausendern und den größten Gletscherflächen der Ostalpen. Die Pasterze am Fuß des Großglockners, einst der größte Gletscher Österreichs, zeigt heute wie kaum ein anderer Ort den Rückzug des alpinen Eises, während tiefer im Tal Wasserfälle wie die Krimmler Wasserfälle die Kraft des Schmelzwassers sichtbar machen.

Drei Bundesländer, ein Schutzgebiet

Der Nationalpark verteilt sich auf Salzburg, Tirol und Kärnten und wurde in den 1980er und 1990er Jahren in mehreren Etappen ausgewiesen, ein seltenes Beispiel länderübergreifenden Naturschutzes in Österreich. Besucherzentren wie jenes in Mittersill vermitteln die Geologie, Flora und Fauna des Gebiets und dienen als Ausgangspunkte für geführte Touren.

Wandern im größten Nationalpark der Alpen

Hunderte Kilometer markierter Wanderwege erschließen den Park, von leichten Almwanderungen bis zu anspruchsvollen Hochgebirgstouren über Gletscher und Grate. Steinböcke, Gämsen, Murmeltiere und der Bartgeier, der nach seiner Ausrottung im 20. Jahrhundert erfolgreich wiederangesiedelt wurde, zählen zu den prägenden Bewohnern dieser alpinen Wildnis.

Nationalpark Hohe Tauern
Salzburg, Tirol, Kärnten
hohetauern.at