Auf der Bielerhöhe, dem höchsten Punkt der Silvretta Hochalpenstraße, liegt der Silvretta-Stausee auf über 2.000 Metern Höhe, umschlossen von den vergletscherten Dreitausendern der Silvretta-Gruppe. Wenige Stauseen der Alpen liegen so hoch und so eindrucksvoll inmitten von Hochgebirge.
Ein See auf 2.030 Metern Höhe
Der Stausee wurde in den 1930er Jahren zur Stromerzeugung angelegt und speichert Schmelzwasser aus den umliegenden Gletschern und Firnfeldern. Die massive Staumauer und das smaragdgrüne Wasser stehen im Kontrast zu den kargen, hochalpinen Felswänden, die den See auf allen Seiten umgeben.
Die Silvretta Hochalpenstraße
Erreichbar ist der Stausee über die Silvretta Hochalpenstraße, die zwischen Vorarlberg und Tirol über zahlreiche Kehren die Passhöhe der Bielerhöhe überwindet, eine der spektakulärsten Alpenstraßen Österreichs. Von Mai bis Oktober geöffnet, zieht sie Autofahrer, Motorradfahrer und Radsportler gleichermaßen an.
Wandern rund um die Bielerhöhe
Von der Bielerhöhe aus führen Wanderwege rund um den Stausee sowie hinauf zu Hütten wie der Wiesbadener Hütte, einem klassischen Stützpunkt für Touren in die Silvretta-Gruppe. Die Kombination aus Hochgebirgspanorama, türkisem Wasser und alpiner Stille macht die Bielerhöhe zu einem der eindrucksvollsten Ziele Vorarlbergs.
Silvretta-Stausee
Bielerhöhe, Vorarlberg
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