Am Fuß des Hellbrunner Berges, mit Blick auf die Berchtesgadener Alpen, liegt der Zoo Salzburg. Rund 1.600 Tiere aus etwa 150 Arten leben hier in großzügigen, naturnah gestalteten Lebensräumen. Ein Rundgang führt durch die Kontinente Eurasien, Afrika, Südamerika und Australien und verbindet Tierbeobachtung mit einer ungewöhnlich schönen Kulisse.

Von der Wildbahn zum modernen Tierpark

Die Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Schon im 15. Jahrhundert befand sich hier ein erzbischöflicher Wildpark, und mit dem Bau von Schloss Hellbrunn ab 1612 entwickelte sich das Areal zu einer bedeutenden Landschaft. Der heutige Zoo öffnete 1961 und wurde seither kontinuierlich erweitert. Aus dem historischen Grund ist ein moderner Tierpark geworden, der sich aktiv an europäischen und internationalen Artenschutzprogrammen beteiligt.

Sitatunga im Zoo Salzburg, eine afrikanische Sumpfantilope
Sitatunga in der Afrika-Anlage des Zoo Salzburg

Nähe und Rückzug zugleich

Weißhandgibbons, Jaguare, Nashörner und zahlreiche Vogelarten zählen zu den bekannten Bewohnern des Zoos. Besonders gern beobachtet werden die Brillenpinguine, deren elegante Tauchgänge zu den schönsten Momenten eines Besuchs gehören. Die weitläufigen Anlagen geben den Tieren Raum zum Rückzug und den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, sie in Ruhe und mit ausreichend Abstand zu erleben.

Ein Ausflugsziel für Familien

Im Streichelzoo begegnen Kinder Zwergziegen, Alpakas lassen sich mit speziellem Futter füttern. Spielplätze, Picknickbereiche und das Zoo-Restaurant machen aus einem Besuch schnell einen ganzen Nachmittag.

Der Zoo Salzburg hat das ganze Jahr über geöffnet und ist am Stadtrand sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar, ein Ausflug, der sich gut mit einem Aufenthalt in der Stadt Salzburg verbinden lässt.

Zoo Salzburg
Hellbrunner Straße 60, 5081 Anif
salzburg-zoo.at