Wiener Riesenrad — Kaum ein Wienbesuch ist vollständig ohne eine Fahrt im Riesenrad

Wenn sich die Tür eines Waggons schließt, bleibt die Stadt unten. Das Riesenrad hebt sich ruhig über die Baumkronen des Praters. Mit jeder Umdrehung öffnet sich Wien ein Stück weiter.

Der Stephansdom rückt ins Panorama, die Donau zieht eine helle Linie durch die Stadt, der Wienerwald zeichnet den Horizont. Besonders zwischen April und September, wenn lange Abende Wien in warmes Licht tauchen, entsteht hier jener Überblick, der einen Besuch vollständig macht.

Ikone seit 1897

Errichtet zum 50. Thronjubiläum von Kaiser Franz Joseph I., gilt das Wiener Riesenrad als das älteste noch bestehende Riesenrad der Welt — und als einzig erhaltenes Original nach dem Patent von George Washington Ferris. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde es 1947 wieder in Betrieb genommen. Heute tragen 15 originalgetreue Waggons ihre Gäste auf 64,75 Meter Höhe.

Kaum ein Bauwerk hat Wien so lange aus nächster Nähe gesehen.

Geschichte im Panorama

Im „Rad der Zeit“ wird Wiener Geschichte räumlich erlebbar. Acht gestaltete Waggons führen von Vindobona bis in die Moderne und machen den Prater zum Schauplatz von rund zwei Jahrtausenden Stadtgeschichte.

Sommer über den Dächern

In den warmen Monaten werden ausgewählte Waggons zu privaten Salons. Dinner bei Sonnenuntergang, Frühstück über den Dächern der Stadt oder Gespräche mit weitem Blick — das Riesenrad bietet Erlebnisse, die weit über eine klassische Fahrt hinausgehen.

Wiener Riesenrad Prater, Wien wienerriesenrad.com

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